Interview
Stadtfuchs Matthias Koopmann im Interview
Matthias Koopmann ist in Passau besser bekannt als „Stadtfuchs“. Der gebürtige Gelsenkirchener und studierte Prähistoriker engagiert sich seit vielen Jahren als Kulturdienstleister, aber auch als Stadtrat für die Kunst- und Baudenkmale Passaus und seiner Umgebung. Redakteurin Claudia Knobloch hat sich mit ihm über seine Arbeit unterhalten.
Pasta!: Wo liegen die Anfänge der Stadtfuchs Touren?
Koopmann: Das war ein schleichender Prozess: Als ich 1995 wegen einer Passauerin nach Passau kam, wohnte ich zuerst auf dem Langlebenhof, direkt neben Schloss Freudenhain. Der ehemalige Schlosspark hat mich sofort interessiert: Zum einen, weil noch viele Reste seiner alten Ausstattung vorhanden sind, zum andern, weil er damals in katas-trophal ungepflegtem Zustand war. Auch der Kenntnisstand zur Parkanlage war mehr als bescheiden. Also habe ich angefangen, den kulturgeschichtlichen Hintergrund und die Entwicklung der Parkanlage aufzuarbeiten. Die Ergebnisse habe ich dann im Rahmen der VHS-Reihe „Passau für Passauer“ weitervermittelt. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Oberhaus-Ausstellung „Ritterburg und Fürstenschloss“. Ich habe Begleitführungen zu Burgen und Schlössern - Freudenhain, Hackelberg und Hals - im Stadtgebiet angeboten. Das lief erstaunlich gut, so dass es nahe lag, das Angebot von Führungen unternehmerisch zu professionalisieren.
Jay Kay im PASTA! Interview
Hallo Jay! Verrate uns: Was ist geiler: Konzert oder Date?
JAY Im Moment sage ich: Konzert. Wir haben letzten Oktober in Bogota in Kolumbien gespielt. 65.000 Menschen, unglaubliche Partystimmung, monstergeil. In solchen Momenten brauchst du keine Frau, die dich per SMS fragt „Und wann kommst du endlich wieder heim?“
PASTA! Magst du das Leben im Tourbus?
JAY Ist okay. Noch lieber schlafe ich allerdings in der Natur. Im Sommer zelte ich gelegentlich im Garten meines Anwesens und schaue stundenlang in die Sterne.
PASTA! Du hast neulich im Vorprogramm von Stevie Wonder gespielt. Ist er dein Vorbild?
JAY Logisch. Stevie spielt in der Superliga, ich vielleicht drei Ligen darunter. Ich hoffe, ich werde eine Art Erbe hinterlassen, auch wenn es bei weitem nicht an sein Erbe heranreichen wird.
Keller Steff im PASTA! Interview
Die Keller Steff Band hat sich in den zwei Jahren seit ihrer Gründung auf den bayerischen Bühnen etabliert. Am 8. Juli spielen die vier Jungs auf dem Passauer Eulenspiegelfestival, am 15. Juli in Straubing bei Jazz an der Donau. Das hat Claudia Knobloch neugierig gemacht: Der Gründer, der Keller Steff, hat ihr mehr über seine Band verraten.
PASTA! Hallo Keller Steff! Sag mal, ihr habt noch keinen Wikipedia-Eintrag. Was sollte das Publikum über die Keller Steff Band wissen?
steff Wir sind ein sehr bunter Haufen: Der Bassist ist Lehrer, der Schlagzeuger ist studierter Musiker, der Franzi an der Gitarre hat einen Metallberuf gelernt. Was ich genau bin, kann ich nicht genau sagen – alles Mögliche von Mechaniker bis Bildhauer. Unser Stil ist ein Mix aus vielen Richtungen, wir singen auf Bayerisch und spielen mit großer Freude.
PASTA! Kannst du uns die Entstehungsgeschichte der Band kurz erzählen?
steff Wir sind nach und nach zueinander gekommen. Ich habe solo auf den Kleinkunstbühnen in München angefangen. Aber ich war nicht gerne Liedermacher. Es hat mich genervt, dass ich allein losfahren und allein heimkommen musste. Deswegen habe ich den Bassisten, den Gerhard, dazu geholt. So sind wir durch die Lande gezogen. Dann kam der Franzi als Gitarrist dazu und zum Schluss unser Schlagzeuger.
Perdita Wingerter im PASTA! Interview
PERDITA WINGERTER IST DIE GESCHÄFTSFÜHRERIN DES PASSAUER VEREINS „GEMEINSAM LEBEN UND LERNEN IN EUROPA“ UND KOORDINIERT DAS DOKUMENTARFILM-FESTIVAL „UEBER MUT“ DER „AKTION MENSCH“, DAS VOM 5. BIS 18. MAI IN PASSAU STATTFINDET.
REDAKTEURIN CLAUDIA KNOBLOCH HAT FÜR PASTA! MIT PERDITA WINGERTER ÜBER DAS FESTIVAL GESPROCHEN.
pasta! Perdita, warum gibt es ein Filmfestival „ueber Mut“?
perdita Es geht darum, Menschen zu zeigen, die sich in ihrem persönlichen Umfeld mutig schwierigen Fragen und Situationen stellen.
pasta! Was kann Mut bewegen?
perdita Global gesagt: Wenn jeder bei Dingen einschreiten würde, die nicht gut laufen, dann wären wir eine bessere Welt. Das beginnt im Alltag: Nicht wegzusehen, sondern eingreifen, wenn jemand schräg angeredet wird, weil er aus einem anderen Land kommt, arbeitslos oder nicht so clever ist.
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